Ein stummer Zeuge des kalten Krieges – einige Worte zur Geschichte der Bunkeranlage.
Bau der Anlage
Der Spatenstich für die Bunkeranlage Fridolin fand während des kalten Krieges im Januar 1961 statt. Nach zweijähriger Bauzeit erfolgte die Fertigstellung im Jahre 1962. Die militärische Indienststellung konnte Anfang des Jahres 1965 durch die US-Luftwaffe erfolgen. Ende 1965 übernahm der Luftwaffenverband der deutschen Bundeswehr die Bunkeranlage zusammen mit der Radarstation-Haindlfing.

Aufgabe und Entwicklung
Die Hauptaufgabe des in die Nato integrierten Luftverteidigungsgefechtsstandes war die Flugraumüberwachung. Anfang der 1990er Jahre wurden die oberirdischen Betriebsgebäude erbaut. In den Jahren 1996 bis 2003 wurde die ehemalige Gefechtsbunkeranlage im Bereich Haustechnik aufwendig modernisiert und die technische sowie elektronische Ausstattung großteils erneuert.

Entmilitärisierung und zivile Nutzung
Die endgültige Entmilitärisierung, der bis dato mit bis zu 150 Soldaten geführten Anlage, fand zum 01. April 2004 statt. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Bunkeranlage in den Bereitsschaftbetrieb genommen. Nach Übernahme des Bunkers durch die Stadtwerke Freising kann dieses Objekt nun für zivile Zwecke angeboten werden.